junge spanische tierfreunde

das refugio in tomelloso (eine gemeinde der spanischen provinz ciudad real, in der autonomen region kastilien-lamancha) wird von den schwestern eva und nuria geleitet. mittlerweile haben die beiden durch ihre öffentlichkeitsarbeit eine menge freiwillige helfer gefunden – die volontäre. ein kreis junger spanischer menschen, die ihre freizeit zum grossteil im refugio verbringen, sauber machen, füttern, putzen und sich auch zeit für die einzelnen hunde zum spielen und spazieren gehen nehmen.

mit grossem einsatz und ausschliesslich durch private finanzielle mittel kümmern sich diese spanischen tierfreunde auf einer alten finca, die zuletzt als nachtclub genutzt wurde, um die ungewollten hunde der region.

dieses refugio – oder auch “protectora” – ist eine auffangstation. im gegensatz zur tötungsstation, wo die hunde in der regel bis zu 21 tage beherbergt werden und – falls sich der besitzer nicht meldet oder sie adoptiert werden – anschliessend euthanasiert werden, kümmert man sich im refugio bestmöglich um die schützlinge, lässt ihnen medizinische behandlung angedeihen und bereitet sie auf eine mögliche adoption vor.

mit der deutschsprachigen seite protectora-animales-tomelloso.de unterstützt auch eine private initiative von tierfreunden aus verschiedenen regionen deutschlands, die arbeit der spanischen tierschützer/innen des privat geführten refugios in tomelloso, ehrenamtlich – und nach besten kräften.

das umdenken der spanischen bevölkerung zum thema tierschutz ist ein langer weg – aber auch hier konnten bereits kleine erfolge erreicht werden: vereinzelt finden sich pflegestellen für besonders kranke hunde oder auch für welpen – spendenaktionen in spanien werden angenommen und erfolge können verbucht werden – eine nennung des spanischen teams bei einer ehrung aller ehrenamtlichen vereine der stadt tomelloso fand im letzten winter erstmalig statt. das spanische team kämpft unermüdlich für eine lobby: wöchentlich findet ein info-stand am eroski markt – dem grössten einkaufszentrum der stadt – statt, dort werden auch futterspenden entgegen genommen und der zulauf ist konstanter geworden. zudem finden regelmässig trödelmärkte statt, die unter dem motto der freiwilligen arbeit stehen und geld für projekte gesammelt werden. auch da engagieren sich die jungen menschen. eva maria konnte sogar tierärzte gewinnen, die zum materialpreis kastrationen im refugio durchführen – ein ganz grosser schritt in die richtige richtung.
quelle: hundelichtblicke.wordpress.com
(Paten- und Hilfsprojekt für das Refugio Tomelloso)

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