vegan: der protest einer minderheit

weltbürgerveganer sind keine normalverblödeten untertanen. veganes konsumverhalten ist ein protest gegen unser ungerechtes und menschenverachtendes system. es ist eine möglichkeit auf unsere kranke gesellschaft aufmerksam zu machen und die empörung und der protest einer minderheit. die veganer (ca. 1 % unserer gesellschaft) wollen die bedenkenlose zerstörung unseres planeten nicht länger hinnehmen.

würden die veganer eine mehrheit in unserer immer mehr verblödenden gesellschaft finden, wäre es ein leichtes auch unser krankes system vollständig zu verändern.

die mächtigsten unseres kranken systems trifft man am härtesten, wenn man ihnen ihren profit nimmt und deren produkte boykottiert. wehrt euch und lasst den billig produzierten müll in den regalen liegen. verlangt richtige und gesunde nahrungsmittel, zwingt die konzerne, dass nur noch lebensmittel produziert werden, die nicht unseren planeten ruinieren. handelt nicht länger wie ein politisch-korrekter und denkbehinderter untertan. wählt selbst eure zukunft und die eurer kinder und enkelkinder!
was die fleischesser neben den tieren noch so alles vernichten
fleisch für den müll – in einem kranken system
mehr gerechtigkeit: höhere steuern auf fleisch
die abartige vernichtung von “nutztieren”
fleisch isst menschen: wir fressen uns selbst
tiere gehören nicht auf unsere speisekarte !
nie wieder fleisch !

5 Gedanken zu „vegan: der protest einer minderheit

  1. Früher habe ich mir immer gesagt, dass „die da oben“ doch auch Kinder und Enkel haben, dass deren Zukunft doch auch in ihrem Interesse sein müsste. Im Laufe der Jahre musste ich diesen Gedanken korrigieren. In deren Interesse liegt ausschließlich die finanziell gesicherte Zukunft. Diese kleinen erfolge, die ich habe, zermürben mich mehr als dass sie mich positiv stimmen. Immerhin lebt einer meiner Söhne mittlerweile fast vegetarisch und meidet Milcherzeugnisse bis auf wenige Ausnahmen. Wie gesagt, ein kleiner Schritt. Aber die Mehrheit meines Umfeldes will nichts davon hören. Am Samstag gab es bei uns Pellkartoffeln. Für mich mit aus Sojajoghurt hergestellten, sehr leckeren Tzatziki, für meinen Mann Kuhmilchtzatziki. Ein Unterschied war nicht rauszuschmecken (jedenfalls nach meiner Geschmackserinnerung). Dennoch bestand mein Mann auf seine Variante ohne mir einen triftigen Grund nennen zu können. Wie von einem verstockten Kind bekam ich nur zur Antwort: Weil ich den eben essen will!! Und dann musste ich mir auch noch anhören, dass er befürchtet hat, dass ich irgendwann anfangen würde zu missionieren. Argh!!!!

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    • Liebe Elvira,
      vielleicht solltest Du Dich von Deinem Mann trennen oder Dir zumindest Leute suchen, die Dein Handeln respektieren, bewundern oder möglichst selbst so leben. Ansonsten wird Dich dieser Konflikt eventuell komplett zermürben. Und: Wenn Dein Mann Dich liebt, sollte er sich ernsthaft mit dem Thema befassen. Wenn er sich über’s Missionieren ärgert, schiebe die Schuld einfach auf mich. 😉 Es ist ja für Dich so, als ob Du mit ihm darüber diskutieren müsstest, ob ihr euren Sklaven behaltet, weil er den eben behalten will. Im Netz gibt es oft vegane oder rohköstliche Gruppen in der Umgebung.

      Meine Tipps für Deinen Mann:
      Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen: Karnismus – eine Einführung:
      http://www.amazon.de/product-reviews/3981462173/ref=cm_rdphist_4?ie=UTF8&filterBy=addFourStar&showViewpoints=0
      http://nutritionfacts.org/
      http://albert-schweitzer-stiftung.de
      http://www.provegan.info

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      • LOL ihr zwei seit aber süß!

        mal im Ernst, was soll das gehetze blos weil er nicht Ihrer MEINUNG ist gleich trennen?? hmm dann sollte er doch eher seine Familie ausm Haus werfen, denn wie ihr zwei das schreibt ist das MISSIONIERUNG in REINART!!!

        Wenn Sie ihn wirklich LIEBT dann wird sie sein essverhalten nicht umstellen wollen sondern es respektieren wie er ihres respektiert, er verlangt ja nicht dass sie diese Ernährungsumstellung sein lässt und sie und die Kinder wieder zu den alten essgewohnheiten zurückzugehen haben!

        Typisches Veggetarier/Veganerverhalten was da wieder an den Tag gelegt wird!

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        • Sie glaubt (bzw. weißt), dass Fleisch und Milch nicht gut für unsere Gesundheit ist. Weil sie ihre Familie liebt, will sie, dass sie sich gesund ernährt. Ich war selber ein typischer Mensch unserer Gesellschaft, der 3 mal am Tag Fleisch aß. Es ist unvorstellbar für uns sich aus der alten Denkstruktur und der Gewohnheit zu befreien. Es dauert auch, selbst wann man anfängt sich genau mit unserem täglich Brot und Ethik gegenüber anderen Lebewesen auseinander zu setzen. Aber es ergibt irgendwann vieles einen Sinn, was Veganer „behaupten“.
          ES IST SCHWER nicht belehrend und missionierend rüber (für mich waren das früher militante Vollpfosten) zu kommen, aber der Grund warum Veganer das tun, ist weil ihnen andere nicht egal sind. Weil sie wollen, dass andere sich dieses Wissen aneignen. Ich finde die Aktionen leider wenig effektiv, da die Mehrheit gleich an Ökos und Femen-Aktivisten denkt und abwinkt.

          Ich kann Ihnen nur sagen, dass ich nicht ohne Grund vom Allesesser zum Veganer wurde und dass wenn mehr Menschen sich in die Themen einlesen würde, sie ihr Leben überdenken würden. ES MUSST doch einen Grund geben, ganz normale Menschen (alle Bildungs und Einkommenschichten) werden nicht grundlos zu diesen Veganern.
          Dazu noch das, die Kommentare ganz unten:
          http://www.welt.de/debatte/article124123932/Veganer-sind-auch-Menschen-mit-Superfood-Atem.html

          Es wird wohl nie dazu kommen, dass Veganer in der Mitte der Gesellschaft ankommen, aber sie tun es, weil es befreiend ist nicht zum System zu gehören. An den Kommentaren sieht man, wie sehr Veganer angefeindet werden..missionierende Spinner und der gleichen, aber die Argumente gegen Fleischkonsum werden nicht beachtet, weil wir eine Blockade in unserem Gehirn haben. Aus Gewohnheit geht es vom einen Ohr rein und zum anderen Ohr wieder raus. Wir wollen es nicht akzeptieren, dass es wahr sein könnte. Ausgerechnet da, soll ein Großteil unserer Gesellschaft sich irren? Wir machen doch keine Fehler.

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