die tierquäler in pamplona

tausende schaulustige idioten erfreuen sich jedes jahr wieder an dieser bestialischen tierquälerei. während des neuntägigen san-fermín-festes im spanischen pamplona rennen jeden morgen ganz in weiss gekleidete vollpfosten mit roten schals den 849 meter langen stadtparkours entlang. verfolgt werden sie von 500 kilo schweren stieren. der erste lauf endete nach einigen minuten in einer stierkampfarena, in der die tiere geschlachtet werden.
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immer mehr mutige (dumme?) frauen laufen bei der stierhatz in pamplona mit
andere aber standen in särgen, bekleidet mit wenig mehr als künstlichen stierhörnern:
1043873_10151663159548643_646130855_nSo demonstrierten heute 48 mitfühlende Menschen aus aller Welt auf dem Marktplatz von Pamplona gegen den Stierkampf. Mit dabei auch die 23-Jährige Tina Reschke aus Weimar. Kurz vor Beginn des Stierlaufs anlässlich des San-Fermín-Festes wollten die Aktivisten mit dieser Aktion die 48 Tiere verkörpern, die im Rahmen des Festivals in den Stierkämpfen getötet werden. Mit Blumen in den Händen und mehrsprachigen Schildern mit der Aufschrift: „Stiere sterben einen blutigen Tod in Pamplona“ ermahnten sie die Teilnehmer des Festivals auf markante Weise, dass die gleichen Stiere, die in den Kopfsteinpflastergassen von Pamplona ausrutschen, stürzen und sich verletzen, letztlich einem blutigen und grausamen Tod in der Stierkampfarena entgegenlaufen. Die Aktion wurde von der Tierrechtsorganisation PETA UK in Zusammenarbeit mit der spanischen Organisation AnimaNaturalis organsiert.

Bei den Stierrennen werden stets dutzende Teilnehmer verletzt, allein voriges Jahr waren es 38. Im Jahr 2009 wurde ein 27-jähriger Spanier vor den Augen zahlreicher Touristen von einem Stier aufgespiesst und erlag später seinen Verletzungen. Mittlerweile sind Stierkampf und die Strassenhatz auch in Spanien hoch umstritten.

„Dass in unserer heutigen modernen Zeit noch immer empfindsame Tiere zur Unterhaltung einer grölenden Menschenmenge gequält und getötet werden, ist einfach abscheulich“, so Kampagnenleiterin Kirsty Henderson von PETA UK. „Gemeinsam mit mitfühlenden Menschen aus aller Welt verurteilt PETA diesen barbarischen Blutsport aufs Schärfste und appelliert an die Touristen vor Ort, sich von den Stierkämpfen fernzuhalten.”


tierschutznews.ch
PETA-Unterstützer protestierten in Särgen gegen Stierkampf in Pamplona
Stierhatz in Pamplona

Ein Gedanke zu „die tierquäler in pamplona

  1. Das ist schon gräuslig, wie wenig Mitgefühl Spanier für Tiere haben. Wir haben einmal einen Winter dort verbracht und waren geschockt über das Elend. Wenn’s die Hölle gibt, ist diese sicher gut gefüllt…

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