massenmord an büffelkälbern

bueffelkaelber-der-mozarella-industrieMozzarella??? … mit Tomaten??? … Pizza???
Sind sie sicher sowas noch essen zu wollen???

Dies sind die Abfall-Kälber vom berühmten Büffel-Mozzarella aus Italien. Büffelkälber für die Milchproduktion – nutzlos werden sie von der Mutter weggerissen, weil deren Milch zu der “guten” Mozzarella-Produktion genutzt wird.

Die männlichen Büffelkälber auch für die Fleischproduktion sind nutzlos. Zusammen geschnürt, sogar auch noch um das Maul, damit die Kälber nicht schreien können und die Büffel-Mütter das Brüllen der Kälber somit nicht hören können! Einfach lebendig wegge-schmissen, um die Milchproduktion nicht zu stören. Gezwungen zu verdursten, zu ver-hungern und in Stille langsam zu sterben ….

Hintergrund:
Campanien in Süditalien steht für Büffelmozzarella bester Qualität. Damit Büffelkühe möglichst viel Milch geben, müssen sie gedeckt werden, ihre Kälber austragen und zur Welt bringen. Weibliche Kälber als zukünftige Milchlieferanten werden geschätzt. Stierkälbchen sind nichts wert. Das Gesetz schreibt vor, dass sie auf den Schlachthof gebracht, betäubt und geschlachtet werden. Ihr Leichnam, das Fleisch, das niemand essen will, müsste als Sondermüll entsorgt werden. Und das kostet Gebühren. Ziemlich viele sogar. Weshalb in Italien nicht wenige Büffelbauern das Gesetz umgehen: Männliche Büffelkälber werden ausgesetzt, erstickt, in die Jauchengrube geworfen oder auf andere brutale Art getötet. Die Behörden dulden diese herzlose, brutale Massentötung.

Tierärztin Dorothea Friz stolperte über diese unglaubliche Praxis:
Auf der Suche nach Straßenhunden, fand sie ein nur wenige Tage altes Stierkalb, das bis in die Ohren (!) mit Kot bedeckt war. Dorothea Friz dachte zunächst an einen Unfall und begann nach dem Besitzer zu suchen, während sich das Kälbchen in ihrer Klinik in Neapel langsam erholte. So kam sie auf die Spur der Kälber-Beseitigung.

„Ich habe sofort Nachforschungen bei den zuständigen Behörden angestellt und heraus-gefunden, dass in Campanien laut Statistik fast nur weibliche Büffelkälber geboren werden, was natürlich nach den Naturgesetzen unmöglich ist. Die unausweichliche Konsequenz besteht darin, dass der größte Teil der männlichen Büffel sofort nach der Geburt verschwindet”.

Nach der Schätzung eines Universitätsprofessors in Neapel sind es ca. 50.000 männliche Büffelkälber, die jedes Jahr in der Region Campania zu Welt kommen und brutal um-kommen.

Dorothea Friz hat die Regierung Italiens, die EU und alle großen Tierschutzverbände aufgefordert einzugreifen. Nach ihren eigenen Recherchen werden allein im Gebiet von vier kleinen Gemeinden in der Provinz Caserta jährlich 15.000 (!) Stierkälber “ensorgt”.
Einfach unglaublich grausam. Quelle: lorieesser.info

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6 Gedanken zu „massenmord an büffelkälbern

  1. Das ist ja so eklich! Danke für den Artikel. Bei mir vom Esstisch gestrichen, auch wenn er nie dort auftauchte, aber könnte ja mal sein… Gilt das auch für „normalen“, einfachen, billigen Mozarella? Oder schmeiß ich dem gleich dem Büffelmozarella hinterher?

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      • Hallo aussteiger,

        ich bin dir, wie schon in meinem Blog gesagt, sehr dankbar für den Link zum konventionellen Büffelmozzarella. So etwas kaufe ich sicher nicht mehr, nachdem ich diesen Artikel gelesen habe.
        Jede Art der Milchprodukte zu verteufeln ist aber m.E. auch nicht zielführend. Strengste Bio-Standards (d.h. z.B. mit der Verpflichtung der Hersteller zur Mutterkuhhaltung, zur Aufzucht von Stieren bis ins Schlachtalter, zur Weidealmhaltung an mindestens 200 Tagen/Jahr usw.) tragen auch zur Artenvielfalt bei.

        Die Kühe, die rings um mein Haus grasen (nicht meine), sind täglich draußen, die Kälber werden weder entsorgt (männlich) noch von der Mutter separiert (alle), es sind keine Hochleistungskühe, sondern alte Arten aus der Region. So etwas ginge auch verloren, würden alle Menschen täglich komplett auf Milchprodukte verzichten. (Fast) keiner hält eine Kuhherde, nur weil sie so lieb ist.

        Weniger Milchprodukte insgesamt und wenn, dann mit mehr Sensibilität für Tierethik und Tierschutz. Das ist zumindest meine Devise.

        Schöne Grüße
        Katharina

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        • unsere massentierhaltung ist für mehr als die hälfte aller globalen co2 emissionen verantwortlich, somit ist unser fleischkonsum hauptverursacher des durch den menschen verursachten klimawandels. die industrielle tierhaltung schadet der erde mehr als jede andere industrie. erstaunlich, dass viele umweltschutzorganisationen diese tatsache in ihren kampagnen völlig ausser acht lassen.

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          • Hallo nochmal!

            Ich unterschreibe völlig. Massentierhaltung ist nicht gut. Fleischkonsum ist nicht gut.
            Trotzdem sind hier viele Totschlagargumente dabei, die m.E. problematisch sind, da sie genauso mit Scheuklappen behaftet sind. Meine Antworten dazu:

            1. Kühe fressen Gras.
            2. Kühe leben in kleinen Familienverbänden.
            3. Gibt man ihnen etwas anderes als Gras (Mais, Soja, TOTE TIERE usw.), dann ist das wider die Natur und dient nur einer gesteigerten Produktion. So etwas ist nicht zu unterstützen, kann aber durch sorgfältiges Auswählen der Produkte verhindert werden.
            4. Gras fressende Kühe in bäuerlicher Kleinhaltung verursachen keinen Klimawandel, keine Abholzung von Regenwald und auch keine relevanten CO2-Emissionen.
            5. Dies alles kann aber nicht erreicht werden, wenn alle täglich Fleisch und Milchprodukte essen wollen, denn so viele Kleinhöfe haben nirgendwo Platz. Und Mutterkuhhaltung ergibt natürlich insgesamt auch weniger Milch – muss aber trotzdem fürs Tierwohl sein.

            Dasselbe kann auch für andere Tiere gelten, die zur Milchgewinnung gehalten werden: Schafe, Ziegen. Und genauso gilt das für Hühner: Hühner fressen Insekten und Pflanzen, die sie selbst ausscharren und finden. Naturnahe Hühnerrassen muss man nicht mal im Winter zufüttern (außer ggf. mit Bioabfällen wie Kohlblättern usw.). Hühner brauchen auch kein Soja und erst recht keine keine Massentierhaltung.

            Daher: Darauf achten, was man kauft. Beim Büffelmozzarella habe ich selbst diesen Ratschlag mal wieder blauäugig ignoriert. Man muss sich regelmäßig an der Nase nehmen, sonst vergisst man das selbst auch ab und zu.

            Liebe Grüße
            Katharina

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  2. Weißt Du, ich drucke solche Artikel aus, zeige Videos auf meinem Smartphone den Kolleginnen, komme dann ein paar Tage später in den Sozialraum und da sitzen sie dann, Hühnchennuggets und Dosensuppe und Minimozzarellakugeln essend. Kurzes Entsetzen und dann wieder zurück zur Tagesordnung. Da passiert nichts zwischen den Ohren.

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